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Tuesday, 5 January 2016

Umzug nach Leipzig

 

Umzug vom Ammersee 

nach Leipzig


Nach sechs wundervollen Jahren in einer der schönsten Regionen Deutschlands, dem Ammersee bei München, haben wir uns entschieden, dass es Zeit wird, wieder etwas Neues zu wagen – Zeit für Veränderung, Wechsel und Herausforderungen! 

In der Suche auf urbanes Leben, auf neue Menschen und auch auf neue Kulturperspektiven hat uns durch Deutschland geführt. Und gefunden haben wir es dort, wo wir es überhaupt nicht erwartet hätten (alte Stereotypen haften gut...): im Osten Deutschlands, genauer gesagt in Leipzig. 

Schon beim ersten Besuch machte die Stadt einen tollen Eindruck: eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne, junge Menschen, ein multikulturelles Ambiente, viel Buntes – und eine tolle Stadtarchitektur, die Heimat werden sollte für uns, unseren Hund und die neue Coachingpraxis. 

Anfang Oktober war es dann soweit... und mit viel Arbeit, noch mehr Organisation und gleichzeitig einer gehörigen Portion Lust auf die Stadt sind wir nach Leipzig gezogen, genauer gesagt in den Stadtteil Plagwitz... 

Und die ersten Eindrücke von unserem neuen Viertel wirken immer noch nach:


Karte von Plagwitz - im Westen Leipzigs



Felsenkeller direkt vor der Nase



Häuserzeilen



Herbststimmung in der Karl-Heine-Straße



Marokkanisches Restaurant um die Ecke


Graffiti ist omnipräsent...


 
... Kunst auch!


 

Außenwirkung


 
Hinterhofeinblicke


 
viel Wasser - viel Grün !



Vielzahl von Straßencafés


Tja, und damit die Eingewöhnung von Bayern nach Sachsen nicht so schwer fällt, habe ich mich sehr gefreut über das "interkulturelle Soft-Entry-Event" vor Ort – es gibt offenbar nichts, was es nicht gibt.... 



... ohne Worte...



Danke für das herzliche Willkommen, Leipzig – wir freuen uns auf den neuen Lebensabschnitt! :-)


Andreas Hauser

Consultant ◦ Trainer ◦ Coach
International Management & Leadership

www.developingculture.com


Sunday, 25 January 2015

Internationalisierungsstragien in Unternehmen


Wie global ist Ihr Unternehmen wirklich?

Deutsche Produkte sind in der Welt unter dem Qualitätslabel "Made in Germany" bekannt und viele deutsche Marken generieren den Großteil ihres Umsatzes fern des Heimatlandes. Der Anspruch, ein Global Player in ihrem jeweiligen Marktsegment zu sein und sich international aufzustellen gehört zum Selbstverständnis vieler mittlerer und großer Firmen. Doch wie weit ist es wirklich her mit einem internationalen Denken in den Management- und Führungsebenen deutscher Unternehmen? 

Gerade wenn es um internationale Zusammenarbeit geht, variieren die Modelle, nach denen sich Firmen mit ihren jeweiligen Partnern, Tochterunternehmen oder Niederlassungen ausrichten. Als Diskussionsgrundlage helfen dabei vier Internationalisierungsstrategien, die Haltung und Verhaltensweisen in der Interaktionen darstellen. 

  • Polyzentrische Strategie
    Das deutsche (Stamm-)Haus und die ausländischen Tochterunternehmen arbeiten gut und mit wenig Überschneidung fast unabhängig nebeneinander her
  • Ethnozentrische Strategie
    Das Umfeld in den ausländischen Niederlassungen ist eindeutig deutsch geprägt, es wird nach Vorgaben aus dem (Stamm-)Haus gearbeitet
  • Synergetische Strategie
    Die ausländischen Einflüsse werden zunehmend auch in Deutschland eingebunden und internationale Managementteams aufgebaut
  • Geozentrische Strategie
    Im internationalen Umfeld bildet sich eine komplett neue Firmenkultur, die universell auf der Welt Anwendung findet

Im Modell stellt der linke Kreis die Firmenkultur des Heimatlandes dar (das zur besseren Erläuterung hier das deutsche Stammhaus sein soll), dessen Organisationskultur grau hinterlegt ist; der rechte Kreis repräsentiert den internationalen Partner, dessen natürliche lokale Gegebenheiten in weiß unterlegt sind. 
  
 Unterschiedliche Ansätze der Internationalisierung

 
Oft folgen die Internationalisierungsstrategien einem zeitlichen Abfolgeprozess. Die polyzentrische Strategie ist typisches Merkmal für erste Internationalisierungsversuche, z. B. über lokale Vertriebspartner und Netze. Diese ist meist gefolgt von der ethnozentrischen Strategie, in der lokale Niederlassungen (z. B. Produktionsstätten) aufgebaut werden, die von Deutschland aus kontrolliert und geführt werden. Einen Schritt weiter geht die synergetische Strategie, welche auf die Notwendigkeit zunehmender Internationalisierung mit Einbeziehung globaler Marktvertreter auch in der Zentrale reagiert. Die geozentrische Strategie wiederum kreiert einen globalen Managementstil, der unabhängig von den jeweiligen Verhältnissen vor Ort weltweit implementiert wird. 


Polyzentrische Strategie
Wird häufig bei funktionaler Internationalisierung angewendet: es herrscht ein hoher Grad an Unabhängigkeit vom deutschen Stammhaus; die Unternehmensführung des Partners passt sich den lokalen Gegebenheiten an; die ausländische Firmenkultur bleibt erhalten; es findet kein Austausch an Mitarbeitern und an Know-how statt.



Ethnozentrische Strategie

In der Vergangenheit typischerweise bei institutionellen Internationalisierungen zu finden, aber auch heute noch weit verbreitete Firmenphilosophie: zentrale Entscheidungen werden im Heimatland getroffen; die Firmenkultur und Unternehmensführung des ausländischen Partners sind stark deutsch geprägt; ein deutscher Expatriate steht im Ausland in leitender Funktion; ausländisches Know-how oder Mitarbeiter werden kaum in das deutsche Denken integriert.



Synergetische Strategie

Vor der Hintergrund zunehmender Globalisierung von deutschen Konzernen verstärkt angestrebtes Modell: grundsätzliche Ausrichtung des ausländischen Partners nach Leitlinien der heimischen Firmenkultur bei gleichzeitig gewährleistetem Grad an Unabhängigkeit; Entscheidungen werden in gegenseitiger Abstimmung mir Rücksicht auf lokale Gegebenheiten getroffen; Einheimische in leitenden Entscheiderfunktionen, einzelne Positionen im Führungs- und Fachbereich sind von deutschen Expatriates übernommen; ausländische Einflüsse werden im Heimatland als positiv und gewinnbringend betrachtet; Austausch von Mitarbeitern und Aufbau von internationalen Managementteams wird gefördert.



Geozentrische Strategie

Im internationalen Umfeld bildet sich eine neue Generation von Mitarbeitern, die universell auf der Welt zum Einsatz kommen: Stammhaus und ausländische Gesellschaft werden als integrative Teile eines weltweiten Unternehmensnetzes betrachtet; lokale Gegebenheiten werden als gegeben akzeptiert; Produkte und Prozesse werden international anwendbar gestaltet; Fach- und Führungskräfte definieren sich zunehmend nicht mehr über Nationalkulturen, sondern über Funktionalität im internationalen Umfeld; durch optimale Allokation von Ressourcen wird die globale Effizienz des Unternehmens maximiert.


Und wie sieht nun die Realität bei deutschen Konzernen und Mittelständlern aus? 



Nach meiner Erfahrung bedienen sich gerade die großen deutschen Unternehmen der zweiten Strategie: Sie setzen auf die in Deutschland erprobte (Organisations-)Kultur als Erfolgsrezept für die Führung und das Management ausländischer Vertretungen oder Tochterunternehmen. Dabei wird vor dem Zeichen zunehmender Globalisierung außer Acht gelassen, dass ein einheimisches Gesicht oft zu höherer Akzeptanz in den Märkten führt und das flexible Eingehen auf lokale Kundenanforderungen den Ausschlag für wirtschaftlichen Erfolg geben kann.



In Deutschland setzt sich nur langsam ein nachhaltiges internationales Bewusstsein in Führungsfragen durch. Obwohl mittlerweile der Anteil ausländischer Vorstände in den deutschen Dax-Unternehmen auf über ein Viertel gestiegen ist, kommen diese oft aus Europa, in einigen Fällen aus den USA; nur in seltenen Fällen sind Vertreter der asiatischen Zukunftsmärkte zu finden. 

Doch auch die heimischen Unternehmen beginnen zu verstehen, dass bei steigender internationaler Konkurrenz das Wissen und das Verständnis für die Märkte die Garanten wirtschaftlichen Erfolgs sind. Daher wird die Erfahrung und die Expertise ausländischer Fach- und Führungskräfte zunehmend auch im Inland strategisch eingesetzt, was sich den erhöhten Zahlen von Impatriates oder Inbounds nach Deutschland niederschlägt. 


Praktische Tipps: 
Machen Sie sich bewusst, welche Inter-nationalisierungsstrategie Sie und Ihr Unternehmen verfolgen wollen und können; nutzen Sie aktiv das Wissen und die Erfahrung internationaler Kollegen, sowohl in den ausländischen als auch in den Heimatmärkten; und bereiten Sie sich und andere adäquat auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit vor!
 



Andreas Hauser

Consultant ◦ Trainer ◦ Coach
International Management & Leadership

www.developingculture.com

Tuesday, 20 January 2015

Interkulturelle Kinofilme


You Drive Me Crazy

Was für ein toller Filmtitel! Und für diesen Film ist er auch wirklich passend -- größere interkulturelle Unterschiede wie hier dargestellt kann es eigentlich gar nicht geben. Und doch faszinierend, wie die Protagonisten auf ihre ganz eigene Weise damit umgehen...

Die Geschichte ist eigentlich rasch erzählt: In drei Ländern wollen Ausländer den Führerschein erlangen und nehmen dazu Fahrstunden. Allerdings sind die Beweggründe mindestens so unterschiedlich wie die kulturellen Hintergründe: 

o Eine koreanische Musikstudentin lebt mit ihrer Familie in München und möchte durch den Führerschein mehr Freiheit im täglichen Leben erreichen
o Ein junger amerikanischer Englischlehrer bekommt die Tücken der täglichen Interaktion mit den Japanern in Tokio zu spüren und drängt auf mehr unabhängige Mobilität 

o Eine deutsche Designerin hat die Unzuverlässigkeit der Fahrer in Indien satt und möchte sich selbst auf die Reise durch das Land machen 

Offensichtlich, dass das zu Spannungen und Missverständnissen, aber auch zu gegenseitigen Lernprozessen führen muss!  :-)  




Als interkultureller Trainer finde ich die offensichtlichen und versteckten Unterschiede natürlich besonders spannend. An diesem Film fasziniert mich zusätzlich noch die Hartnäckigkeit, mit der die Protagonisten ihrem Ziel 'Führerschein' nachgehen. Außerdem steckt so viel Liebe im Detail und jede Szene ist für mich auch authentisch nachvollziehbar -- ein wirklich beispielhafter Beitrag, wie gegenseitiges Verständnis entwickelt werden kann! 

Hier der direkte Link zur DVD (oder natürlich auch online per streaming o. ä. erhältlich): 


Viel Spaß, Freude und Mitgefühl beim Anschauen!  :-)  


Andreas Hauser

Consultant ◦ Trainer ◦ Coach
International Management & Leadership

www.developingculture.com

Tuesday, 28 January 2014

Destinations: Puebla / Mexico


Intercultural Impressions: 
Puebla / Mexico

My Latin America trip in January 2014 led me to the City of Angels (Angelópolis) -- Puebla, a truly mesmerizing city in the highland of Mexico. Its city center is UNESCO world heritage sites, the colonial buildings colorful and the food world famous. 

Here are some of my impressions - enjoy and share!

National Park Izta-Popo: steaming hot


Colonial Puebla


Street view -- simply beautiful


One of the many churches of the city


The central plaza 'Zócalo' at dusk


Lovely street of my hotel Mesón Sacristía


Great food: mole poblano (chocolate-chile paste)


Museo Amparo: Lunch with a view


Beautifully designed gesture, isn't it?


Puebla -- home of the Volkswagen VOCHO


Street life in the pedestrian zone


Impression


German sweets are always welcome


Night view from Angelopolis mall


Finally found the Mexico puzzles for my trainings!!!


I just looove the colors!

 
Chile stall


Visiting the national railway museum


"Come in it's OPEN" -- wtf...???


Street art in a central park


Still life: tradition and modernity


Handicraft market at night


Quality label 'estilo Munich' :-) 


Beautiful buildings at night


Mole poblano - a must-try and take home


Open air art


Colorful and lively


Sweeeeet.....


The balloons from before - now on the move!


Applied culture and heritage


Celebrating Day of the Dead


Last lunch - with cactus (nopal)!


What a great stay in an amazing city!!!



Puebla is simply mesmerizing and I so much enjoyed the mix of the colonial heritage with with with daily Mexican life – an absolute recommendation for anyone who cherishes travelling: 



Andreas Hauser

Consultant ◦ Trainer ◦ Coach
International Management & Leadership

www.developingculture.com

Destination: Puebla


Mesón Sacristía de la Compañía
A Unique Colonial Hotel Experience


The Mexican city of Puebla already has so much to offer: colonial heritage, street life, natural beauty, great cuisine and amazingly lovely people. 

Yet there is one more thing that made my visit to Puebla truly memorable: I stayed in one of the nicest hotels of my travel career (and after 90 countries, I have a certain level of experiences...)! 

The Mesón Sacristía is located in walking distance to the main square of Puebla, in a laid-back part of town with beautiful small-style houses and lots of antique shops. My choice was conincidental - and I was amazed of the decor and the atmosphere provided in the hotel. 



Street view of the Mesón Sacristía


Bienvenidos a la casa!



Colorful courtyard view


The suite no. 1


Lovely atmosphere inside


The bathroom with beautiful tiles


View across the rooms


 
Peek into the courtyards


Lovely and romantic bed


Peculiar style -- I like!


Mole poblano - great food in the restaurant


Street view at daytime...


... and during the night - just amazing!


Here is the website -- they are about to open up yet another location with equally beautiful but different design. Don't miss it when you are in Puebla, for food and for a great experience!

http://www.mesones-sacristia.com/

And if you head for any other part of Mexico, you might wann check for great boutique hotel alternatives: 

http://www.hotelesboutique.com/en/


Andreas Hauser

Consultant ◦ Trainer ◦ Coach
International Management & Leadership

www.developingculture.com