Monday 24 May 2010

Interkulturelles Training: Tunesien


"Das wettbewerbsfähigste Land
Afrikas"


Strand, Wüste und Kamele – das sind wohl die ersten Bilder, die den meisten Menschen bei Erwähnung des Landes Tunesien kommen. Doch das ist in Wirklichkeit nur ein kleiner Ausschnitt einer Kultur, die es auf bewundernswerte Weise schafft, gleichzeitig traditionell und modern zu sein.


Traumhafte Wüstenlandschaften


Wer wüsste denn schon, dass… 
  • ...Tunesien mit zu den am höchsten entwickelten Ländern Afrikas gehört?
  • ...Kairouan die viertheiligste Stadt des Islam nach Mekka, Medina und Jerusalem ist?
  • ...der überwiegende Teil der Bevölkerung Hocharabisch spricht, so viel wie in keinem anderen Land?
  • ...einmalig schöne römische Ruinen in Dougga und El Djem besucht werden können?
  • ... gerade einmal 7% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze leben – in Deutschland sind es 14%!
  • ...über 1 Million Tunesier (= 10% der Bevölkerung) im Ausland leben? 

Viele Deutsche kennen und schätzen das Land aufgrund seiner touristischen Attraktionen wie langen Sandstränden, modernen Hotels, einer Fülle von Freizeitaktivitäten, lebendigen Altstädte, quirligen Märkten und kunstvollem Handwerk. 

 Gewürze mitten im Souk


Eine Herausforderung ganz anderer (kultureller) Art ist es, in Tunesien zu leben und zu arbeiten. Die Wirtschafts- und Dienstleistungsstrukturen sind die modernsten des Maghreb; allerdings unterscheiden sich die gesellschaftlichen Werte teils stark von denen westlicher Länder. 

Ein interkulturelles Training für diesen Kulturraum unterstützt Manager und Facharbeiter dabei, sich schneller an die geänderten (Arbeits-)Verhältnisse vor Ort zu gewöhnen, in der täglichen Zusammenarbeit Missverständnisse zu vermeiden und sich sicher im Umgang mit den Tunesiern zu bewegen. 

Nicht alle Botschaften sind so eindeutig


Die persönliche Ebene ist – wie in allen Ländern der Arabischen Welt – die Basis für den Geschäftserfolg. Daher gilt es, von Anfang an Raum für privaten Austausch zu schaffen, auch wenn dies für westlich eingestellte Manager sehr ungewohnt ist! Die indirekte Kommunikation ist ebenfalls Teil des täglichen Miteinanders, und die verschiedenen Varianten eines „Neins“ sollten man sich schon bewusst gemacht haben – auch und gerade beim Umgang mit Kritik! 

Als interkultureller Trainer für Tunesien und die Arabische Welt sehe ich in meiner täglichen Arbeit die Erfolge in der Zusammenarbeit, die eine interkulturelle Vorbereitung direkt erzielt. Als Einstieg habe ich eine Liste mit (interkultureller) Literatur angelegt, bei der sich jede(r) Interessierte einen ersten Überblick verschaffen kann. 



Blick über die Dächer von Sousse


Gerne stehe ich mit meinem Wissen und meiner Erfahrung für Anfragen zum Thema „Interkulturelles Management-Training: Leben und Arbeiten in Tunesien“ bereit. 



Andreas Hauser
Management Consultant & Intercultural Trainer


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